Wie ein (kleiner) Hausbau: Lebensechtes Homepage-Design in 5 Schritten

So kommt mir das oft vor, wenn ich das Homepage-Design eines Web-Auftritts oder eines Online-Shop entwickle: Als ob ich ein Haus plane, baue, es einrichte. Zwar ist alles ’nur‘ online, aber es soll sich möglichst real und lebensecht anfühlen – und das auch sein.

Der Vergleich mit dem Hausbau macht es uns leicht, von der Marke unseres Unternehmens das passende Homepage-Design zu entwickeln. Daher arbeite ich bei eigenen oder in Kundenprojekten oft mit diesem Vergleich.

So entwickeln Sie ein lebensechtes Homepage-Design in 5 Schritten:

Traumhaus oder Traum-Homepage bauen - Tipp in 5 Schritten, kostenlosSchritt 1: Eine grobe Vorstellung vom Charakter des Hauses / Ihrem Web-Auftritt entwickeln:

  • Wie muss das Haus sein, damit die Gäste (d.h. die Kunden, Nutzer, Fans) sich darin wohlfühlen? Ist es eine Holzhütte, ein mondänes Chalet, ein Hochhaus…?
  • Auf welche Art muss es anders und charakteristisch sein, damit es sich dort besonders anfühlt? (wichtig für die Marken-Wahrnehmung).
  • Wie soll da drin gewohnt und gearbeitet werden? Welche Bereiche sind also besonders wichtig?

Schritt 2: Passende Technik, Materialien, Farben für Ihr lebensechtes Homepage-Design

Dann fängt man damit an, die Grundstrukturen zu skizzieren und zu sehen, welche Techniken und Materialien dazu am besten passen.

Zum einen dazu, wie das Haus aussehen und sich anfühlen soll:

  • Wir machen Moodboards (eine Art Collage auf Bildern und Inspirationen)
  • Ich teste verschiedene Farbwelten und Materialproben: Passt z.B. eine Birkenwand in die Welt, die das werden soll?

Zum anderen dazu, welche technischen Möglichkeiten am besten zum Ziel passen:

  • Soll die Vermarktung von frischem Content, Tipps in einem Blog, vielen aktuellen Fotos leben? Dann ist WordPress wahrscheinlich ein gutes System dafür.
  • Steht der Shop im Vordergrund? Dann wahrscheinlich Shopify oder OpenCart.
  • Oder soll es einfach nur optisch schick sein? Dann tut es evtl. eine statische HTML-Page bei Jimdo, Weebly oder Wix.
  • Sind die Gäste international – oder werden es wahrscheinlich? Dann sollten wir ein Haus bauen/ ein System wählen, das dazu ausgebaut werden kann (derzeit meist WordPress).

Jetzt die richtigen Grundlagen und genug Ausbaumöglichkeiten für später legen ist wichtig. Denn wie im echten Leben ist ein Umzug später zwar möglich – aber eben aufwändig – und oft auch teuer.

Schritt 3 – das lebensechte Homepage-Design nimmt Form an:

Nach diesen grundlegenden Überlegungen (auch ‚Konzept‘ oder ‚Strategie‘ genannt) geht es an die Umsetzung.

  • Die Domain wird ggfs. ausgesucht und gekauft. Wichtig: Hier schon an SEO denken! ‚Coach:Myself.‘ z.B. hat http://coach-myself-tools.de als Domain und wir haben auch .com für eine evtl. Internationalisierung direkt verknüpft – Beweglichkeit ist alles!
  • Das technische System wird eingerichtet mit den Prozessen und ‚Add-Ons‘, die hier benötigt werden. Je nach Ziel ist hier der Aufwand sehr unterschiedlich.
  • Das Haus / die Homepage wird ‚hübsch‘ gemacht. Achtung! Das hier ist KEIN Luxus, sondern geschäftliche Notwendigkeit. Über 90% (!!!) sagen, dass die Optik einer Homepage oder eines Online-Shops für sie klärt, ob sie diese für vertrauenswürdig halten.

Schritt 4 – allmählich wird eingezogen:

Auch mit hübschen Möbeln ist ein Haus noch nichts Lebendiges.

Jeder wird lieber in ein Haus kommen, das lebendig ist und einen willkommen heißt.

In einem echten Haus würde man also:

  • ein paar Pantoffeln für Gäste bereitlegen
  • Zeitschriften fürs Gästeklo und den Wohnzimmertisch besorgen
  • ein paar Blumen in eine schöne Vase stellen
  • eine Schale mit appetitlichem Obst füllen
  • dafür sorgen, dass Bier, Wein, ein guter Saft kalt stehen
  • evtl. das Kaminfeuer schon mal anmachen… (probieren Sie das aus – wetten, keiner will wieder gehen…!? :))

Online mache ich das mit der Homepage genauso.

Das heißt, BEVOR ich Besuch einlade bzw. Menschen auf die neue Homepage oder den neu gestalteten ECommerce-Shop schicke, sorge ich dafür, dass dort etwas Leben herrscht:

  • ein paar Blog-Artikel werden schon mal online gestellt – und zeigen, welche Art von Gesprächen hier geführt wird
  • Social Media-Kanäle werden angelegt und eingebunden
  • Abonnement-Möglichkeiten für neue Inhalte wie z.B. Newsletter oder RSS-Feeds werden angeboten
  • und es wird schon mal ein bißchen gelebt und gespielt – damit es einfach nicht ZU klinisch und perfekt wirkt

Schritt 5: Einleben in der neuen Welt für Ihre Marke

Wie jedes Haus lebt auch die Homepage Ihres Unternehmens, Ihr Online-Shop, Ihre Social-Media-Präsenz vom echten Leben und von all dem, was darin passiert, was sich mit der Zeit entwickelt.

Wenn Sie im echten Leben doch noch Drillinge bekommen, dann überlegen Sie sich ja auch, wie Sie einen guten Umbau gestalten können.

Mit Ihrem Homepage-Design für Ihren Web-Auftritt ist das ähnlich – er gedeiht und lebt und entwickelt sich. Im Damit-Leben lernen Sie, was Ihnen wichtig ist.

Mit den Jahren wird es ganz zu Ihrem Haus – und zu Ihrer Online-Markenwelt.

Ein neuer Web-Auftritt, ein neues Homepage-Design, das ist fast so aufregend wie Umziehen. Und hier wie dort: Vieles kann man selbst machen, aber es wird deutlich einfacher und ‚weniger schmutzig‘ 😉 mit der Unterstützung von Profis.

Wenn Sie sich Ihr eigenes Hompage-Projekt also etwas leichter machen wollen, informieren Sie sich einfach unverbindlich, welche Möglichkeiten wir Ihnen empfehlen.

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Kristin Reinbach

Unternehmerin, Coach, Autorin & Designerin bei Pimp my Company
Kristin Reinbach ist Expertin für Geschäftsentwicklung und Vermarktung mit langjähriger Erfahrung in erfolgreichen Projekten für Kunden und eigene Unternehmungen. Für sie sind saubere Technik und schönes Design, kreatives und analytisches Denken, Bewährtes schätzen und Neues gestalten kein Widerspruch sondern perfekte Ergänzung.
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Über Kristin Reinbach

Kristin Reinbach ist Expertin für Geschäftsentwicklung und Vermarktung mit langjähriger Erfahrung in erfolgreichen Projekten für Kunden und eigene Unternehmungen. Für sie sind saubere Technik und schönes Design, kreatives und analytisches Denken, Bewährtes schätzen und Neues gestalten kein Widerspruch sondern perfekte Ergänzung.
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