Handeln am Hotspot: Der richtige Zeitpunkt für eine Geschäftsidee

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Einen anständigen Business Plan zu erstellen, das ist auch in einem bestehenden Unternehmen eine schlaue Idee. Doch selbst wenn dort die Zahlen stimmen, kommt es immer noch auf etwas an, das der Business Plan selten abbilden kann. Es geht dabei um…

Die gelungene Kombination aus diesen 3 Punkten:

  • dem richtigen Zeitpunkt
  • einer Lücke, die dadurch entsteht, dass noch keiner eine richtig gute Lösung anbietet
  • dem Nerv, selbst loszulegen – und evtl. auch noch nicht perfekt zu sein

Richard Branson scheint das gut gemacht zu haben – er selbst erzählt in Business Stripped Bare, dass er oft eine Idee hatte, die er dann Jahre später, und zwar erst dann, wenn eben die Zeit reif schien, umgesetzt hat.

Dann war sie erfolgreich – früher wäre die Geschäftsidee wahrscheinlich ZU früh gekommen.

Ich selbst habe mich übrigens – zum Glück – mal gegen eine an sich wundervolle Idee entschieden. Die Entscheidung dagegen wirkte absurd, weil alles schon stand – die Produkte, der Business Plan, ich hatte sogar bereits recht viele Unterstützer dafür… und doch hatte ich das Gefühl:

„Der Markt gibt das einfach nicht her.“

Es ging von der Zielgruppe her um gut verdienende Business Frauen – es war vor über 10 Jahren und seinen wir ehrlich: Diese Geschäftsidee hätte auf dem basiert, wie ICH die Welt gern hätte – und nicht auf den FAKTEN des Marktpotentials her gab. Vielleicht wäre es jetzt allmählich und international soweit – aber wer hat schon das Kapital, erst mal gepflegt 10 Jahre aus zu sitzen?

Selbst wenn man es verschmerzen könnte: Natürlich könnte man dann mit dem Geld etwas Besseres anfangen.

Umgekehrt gilt es die Welle zu nehmen, wenn sie kommt

– und dann muss man den Nerv haben, sie zu nehmen, ob man nun perfekt auf dem Brett liegt oder nicht.

Notfalls muss man sie ‚Thomas-Müllern‘- Sch*** drauf, ob’s schön ist,

Hauptsache, das Tor schießen,

Hauptsache, auf dem Brett stehen,

Hauptsache, an den Start gehen.

Das ist Momentum: Die Zeit ist reif, die Welle baut sich auf, da kommt ein gutes Set rein.

Das ist der Umgang mit Imperfektion: Der Nerv, die Welle jetzt zu nehmen – komme, was da wolle.

Michael Schein schreibt dazu auf dem internationalen Unternehmer-Magazin Inc.:

„Erfolgreiche Unternehmer überwinden diese Hindernisse, indem sie Ausschau nach Anzeichen halten, ob die Geschäftschance jetzt in einem ‚Hot Spot‘ befindet (d.h. es weder zu früh noch zu spät dafür ist). Sie machen das, indem sie nach der Kombination von zwei Faktoren Ausschau halten – Momentum und Nicht-Perfektion.“
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Kristin Reinbach

Unternehmerin, Coach, Autorin & Designerin bei Pimp my Company
Kristin Reinbach ist Expertin für Geschäftsentwicklung und Vermarktung mit langjähriger Erfahrung in erfolgreichen Projekten für Kunden und eigene Unternehmungen. Für sie sind saubere Technik und schönes Design, kreatives und analytisches Denken, Bewährtes schätzen und Neues gestalten kein Widerspruch sondern perfekte Ergänzung.
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Über Kristin Reinbach

Kristin Reinbach ist Expertin für Geschäftsentwicklung und Vermarktung mit langjähriger Erfahrung in erfolgreichen Projekten für Kunden und eigene Unternehmungen. Für sie sind saubere Technik und schönes Design, kreatives und analytisches Denken, Bewährtes schätzen und Neues gestalten kein Widerspruch sondern perfekte Ergänzung.
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